Reise- und Sicherheitshinweise Peru

Peru wird alljährlich von knapp drei Millionen Besuchern bereist. Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste können unter Beachtung der o. g. Sicherheitshinweise über die gesamte Länge mit privaten Pkws oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. Dies gilt auch für Fahrten in die „Sierra“ (Andenhochland) nach Cajamarca, Huaraz (Callejón de Huaylas) Chanchamayo, von Pisco nach Ayacucho, von Nazca nach Cusco und weiter nach Puno, und nach Arequipa, einschl. Cañon de Colca sowie ebenfalls die Weiterfahrt nach Puno.

Große Teile Cuscos und der Umgebung gehören zum Weltkulturerbe und stehen unter Denkmalschutz. Bitte respektieren Sie die in manchen archäologischen Parks bestehenden Verbote von Picknicks, Lagerfeuern, Campen u. ä. Bei Verstößen muss mit Strafverfolgung gerechnet werden.

Peru Flagge

Geld und Kreditkarten

Barabhebung von Landeswährung (Nuevos Soles) sowie von US-Dollar an Geldautomaten ist grundsätzlich mit Kreditkarte, hingegen nur sehr eingeschränkt mit EC-Karte (MAESTRO-System) möglich. Mit EC-Karten des „V-Pay“-Systems sind grundsätzlich keine Barabhebungen möglich. Reiseschecks sind nicht überall gegen Bargeld einzutauschen. Mit US-Dollar kann vielerorts direkt gezahlt werden.Bei Problemen mit der Geldversorgung können Sie sich z. B. mit der WESTERN UNION BANK in Verbindung setzen. Sie ist in allen größeren Städten Perus vertreten, Geldüberweisungen aus dem Ausland können schnell (oft noch am gleichen Tag) erfolgen.Euro-Scheine können zumindest in Lima, Arequipa, Puno und Cusco in Wechselstuben umgetauscht werden. Außerhalb größerer Orte ist der Umtausch von Euro und gelegentlich auch US-$  in peruanische Soles problematisch.

Passverlust

Der Verlust des Reisepasses bringt erhebliche Probleme mit sich. Vor Ausstellung eines Ersatzdokuments sind eventuell zeitraubende Nachforschungen durch die deutsche Auslandsvertretung oft unerlässlich. Die Ausstellung von Passersatzpapieren an Wochenenden und Feiertagen kann nicht gewährleistet werden. Nach peruanischen Vorschriften muss stets ein gültiges Personalpapier mitgeführt werden. Es empfiehlt sich, eine Kopie des Passes mitzuführen und sie gesondert aufzubewahren. Die Nutzung innerperuanischer Flüge und selbst die Mitnahme in Überlandbussen ist nicht immer gewährleistet, wenn kein Pass (bei Busreisen reicht zumeist eine Passkopie) vorgelegt werden kann.

Einzelne Formalitäten nach einem Passverlust

Für die Wiederausreise nach einem Passverlust ist u. a. eine Verlust- bzw. Diebstahlsanzeige bei der peruanischen Nationalpolizei, die so genannte “denuncia”, erforderlich. Die Anzeige kann grundsätzlich nur bei der für den Ort des Diebstahls/Verlusts zuständigen Polizeistation aufgegeben werden. Seien Sie bei der Abgabe der „denuncia“ auf bürokratische und umständliche Abläufe gefasst. Die Botschaft wird Ihnen anschließend schnellstmöglich einen vorläufigen Reisepass oder einen Reiseausweis zur Rückkehr nach Deutschland erteilen.Nach Erteilung des neuen Reisedokuments müssen Sie sich entweder an die Generaldirektion der peruanischen Einwanderungsbehörde „DIGEMIN“ (Avda. España 734, Breña, Lima 5; geöffnet Mo-Fr bis 13 h; zumeist nur spanischsprechende Bedienung) oder an eines der DIGEMIN-Büros in der Provinz wenden, damit der peruanische Einreisestempel in das neue Reisedokument „übertragen“ wird. Diese Formalität wird seit September 2012 nicht mehr direkt bei der Ausreise aus Peru erledigt. Es ist deshalb in verschiedenen Fällen schon dazu gekommen, dass gebuchte Flüge nicht angetreten werden konnten. Die Botschaft versucht besonders in eiligen Fällen oder an Wochenenden und Feiertagen, in einer solchen Situation weiterzuhelfen, kann jedoch keine Gewähr übernehmen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Drogenbesitz und Drogenhandel gelten als Verbrechen und werden mit sehr hohen Gefängnisstrafen geahndet. Personen, bei denen Kokain oder andere Drogen gefunden werden, müssen mit sofortiger Verhaftung sowie einer Haftstrafe in Höhe von 2 bis 25 Jahren rechnen. Drogenkuriere müssen, auch bei Mitführung „nur“ kleinerer Mengen, mit Haftstrafen von nicht unter acht Jahren rechnen. Die Gefängnisse in Peru entsprechen nicht europäischem Standard und sind in der Regel extrem überbelegt. Hygienische Verhältnisse sowie die Versorgung mit Lebensmitteln sind schlecht.

Vermeiden Sie daher jede Berührung mit Drogen aller Art und vermeiden Sie jeden Kontakt zu Ihnen unbekannten, aufdringlichen Personen. Mitnahme bzw. Transport von Gegenständen für Dritte auch ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.

Die Ausfuhr von Kulturgütern bedarf der vorherigen Genehmigung der peruanischen Obersten Zollbehörde. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und können die Einziehung der Kulturgüter zur Folge haben.

Medizinische Hinweise

Impfschutz

Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet ist prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (www.who.int) eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend zu empfehlen. Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden. Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden zudem Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Höhenkrankheit („Soroche“)

In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

Chikungunya

Aktuell gibt es, im Rahmen der sich in der Region seit Januar 2014 ausbreitenden Chikungunya-Epidemie, inzwischen auch Fälle in Peru. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin

Dengue-Fieber

Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Leishmaniose

Die cutane und mucocutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Oropouche-Fieber

Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos. Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu,das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca. Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin bzw. allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

        • den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
        • Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,
        • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden. Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Pest

Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

Medizinische Versorgung

Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert. Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren. In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise nach Peru eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner (Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org).

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

 

Allgemeine Informationen über Peru

Ländername: Republik Peru; República del Perú

Klima: Östliches Amazonasgebiet: feuchttropisch

Hochland: tropisches Hochgebirgsklima

Küste: heiß im Sommer (Dezember – März), kühl von Mai bis November; trocken

Lage: An der Westküste Südamerikas zwischen 0° und 18°südl. Breite, 69° und 81° westl. Länge

Fläche: 1,285 Mio km², 3.079 km Küstenlinie

Hauptstadt: Lima, ca. 9,6 Mio Einwohner (mit Hafenstadt Callao)

Bevölkerung: ca. 30,8 Mio., 47 % Indigene, 37 % Mestizen, 13 % europäischer Herkunft, 3 % asiatischer und afrikanischer Herkunft; Bevölkerungswachstum 1,13 %

Landessprachen: Spanisch (88 %), Quechua, Aymara

Religionen/ Kirchen: 81,3 % römisch-katholisch, 12,5 % evangelisch, verschiedene christliche Kirchen

Nationalfeiertag: 28. und 29. Juli

Unabhängigkeit: 28. Juli 1821

Regierungsform: Republik (Verfassung vom 31.12.1993)

Staatsoberhaupt: Ollanta Humala Tasso, Staatspräsident

Amtsantritt am 28.07.2011, Amtszeit 5 Jahre, direkte Wiederwahl nicht möglich

Vertreter des Staatsoberhaupts: Marisol Espinoza, 1. Vizepräsidentin (Partei ‘Gana Perú’); Amtsantritt am 28.07.2011, Amtszeit 5 Jahre

Regierungschef: Ana Jara Velásquez, Präsidentin des Ministerrats (seit 22.07.2014)

Außenminister: Gonzalo Alfonso Gutiérrez Reinel

Parlament: Kongress: eine Kammer, 130 Sitze

Parlamentspräsidentin: Ana María Solórzano (Partei ‘Gana Perú’)

Legislaturperiode Juli 2011 – Juli 2016

Regierungskoalition: keine formelle Koalition; Regierung stützt sich auf „Gana Perú“ (34 Sitze) und arbeitet eng mit „Perú Posible“ (11 Sitze) zusammen.

Oppositionsgruppen:

  • Fuerza 2011 (Fujimorista): 36 Sitze
  • Acción Popular – Frente Amplio : 9 Sitze
  • Concertación Parlamentaria: 9 Sitze
  • Dignidad y Democracia: 7 Sitze
  • Partido Popular Cristiano y Alianza para el Progreso: 7 Sitze
  • Alianza Solidaridad Nacional: 7 Sitze
  • Unión Regional: 6 Sitze
  • 4 Kongressabgeordnete ohne Parlamentszugehörigkeit

Gewerkschaften:

CGTP – Confederación General de Trabajadores del Perú(marxistisch)

CTP – Central de Trabajadores (der Partei APRA nahestehend)

SUTEP – Sindicato Unitario de Trabajadores de la Educación del Perú (Lehrergewerkschaft)

Verwaltungsstruktur: 25 Regionen, 194 Provinzen

Mitgliedschaft in den wichtigsten internationalen Organisationen:  Mitgliedschaft in den wichtigsten internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen, Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS), Andengemeinschaft (Comunidad Andina de Naciones, CAN), Union der Südamerikanischen Staaten (UNASUR), Rio-Gruppe, Lateinamerikanische Energieorganisation (OLADE), Lateinamerikanische Integrations-Assoziation (ALADI), Ständige Süd-Pazifik-Kommission (CPPS), Lateinamerikanisches Parlament, Konferenz der Blockfreien Staaten, Asia Pacific Economic Cooperation (APEC), Gruppe der 15 (inzwischen 19 größere Schwellen- und Entwicklungsländer)

Wichtigste Medien:

8 kommerzielle, 1 staatlicher sowie zahlreiche private Kabel-TV-Kanäle

6 große Tageszeitungen

3 landesweite Radiosender, zahlreiche lokale Radiostationen

3 Wochenzeitungen, zahlreiche politische Magazine

Bruttoinlandsprodukt (2013): ca. 202 Mrd. USD

Pro-Kopf-BIP (2013): ca. 6.622 USD

Wechselkurs: 1 USD = 2,99 PEN (Januar 2015); PEN = Peruanischer Nuevo Sol

Haftungsausschluss:
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