»Santiago »Valparaíso »Los Àngeles »Puerto Varas »Chaitén »Puyuhuapi »Coyhaique »Perito Moreno »El Calafate »Los Glaciares NP »Torres del Paine NP »Puerto Natales »Punta Arenas

spa116spAuf dieser Traumreise wird der Süden von Chile und Argentinien vereint, zwei faszinierende Länder, die sowohl viele Gemeinsamkeiten als auch Gegensätze aufweisen. Patagonien, Land der Verheißung, des Windes und der Träume. Hier findet der Reisende was in Europa selten geworden ist: endlose Weiten und viel Einsamkeit. Es ist eine Reise für Naturliebhaber: perfekt geformte Vulkane, nebelverhangene Fjorde, üppige Urwälder, hängende Gletscher, türkisschimmernde Seen und eine sagenhafte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Ihre Reise beginnt in Chiles Metropole Santiago, die zu den beliebtesten, modernsten und sichersten Städten Südamerikas zählt. Unterwegs auf den Traumstraßen Südamerikas – der Panamericana, der Carretera Austral und der Ruta National 40 in Argentinien – führt die Reiseroute in den „Großen Süden“ Chiles. In der Seenregion, der „Schweiz Südamerikas“ begeben Sie sich auf die Spuren der deutschen Einwanderer und weiter südlich bestaunen Sie die wildromantische Schönheit des Torres del Paine Nationalparks. Die fantastische Gletscherwelt des Perito Moreno ist ein weiterer Höhepunkt Patagoniens. Mit etwas Glück erleben Sie, wie unter lautem Getöse gewaltige Eismassen in den See des Lago Argentino kalben. Zum Ende dieser phantastischen Reise erreichen Sie Punta Arenas. Die südlichste Großstadt der Welt liegt malerisch an der Magellanstraße. Mit unauslöschlichen Eindrücken treten Sie die Rückreise nach Europa an.

Chile

75%

Argentinien

25%

Prozentualer Aufenthalt während dieser Reise in o.g. Ländern (ca.):

1. Tag: Europa – Santiago de Chile

2. Tag: Ankunft in Santiago – Ausflug nach Valparaíso

Nach der Ankunft unternehmen Sie einen Ausflug an die Pazifikküste nach Valparaiso. Nachdem man den Großraum Santiago und das Küstengebirge hinter sich gelassen hat, passiert man das grüne Casablanca-Tal, ein Weinanbaugebiet, das berühmt ist für seine exzellenten Weißweine. Die von 40 Hügeln umgebene Stadt Valparaíso – für die meisten Chilenen die schönste Stadt des Landes und UNESCO-Welterbe – wird von ihrem Hafen, ihren alten Standseilbahnen und den bunten Häusern geprägt. Sie unternehmen einen geführten Spaziergang durch die bunte und lebendige Hafenstadt. In der Oberstadt schlendern Sie durch die verwinkelten, malerischen Gassen mit ihren farbenfrohen Häusern. Nachmittags Rückfahrt nach Santiago. Übernachtung in Santiago.

3. Tag: Santiago – Los Ángeles

Auf der berühmtesten Fernstraße des Kontinents, der Panamericana, führt die heutige Route durch eine der fruchtbarsten Gebiete des Landes, wo Wein, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Rindfleisch und Milchprodukte für das ganze Land und den Export produziert werden. Bei San Javier ist das Maule-Tal erreicht, neben dem Valle de Maipo die „Wiege des chilenischen Weinbaus“. Sie besuchen ein Weingut und können sich bei einer Weinprobe selbst von der Qualität des Weines überzeugen lassen. Alle roten und weißen Rebsorten werden im Valle del Maule angepflanzt, wobei die roten Weine besonders hochwertig sind. Der für heute letzte Besichtigungspunkt ist der Wasserfall „Salto del Laja“. Anschließend Fahrt zum Hotel nach Los Ángeles. Übernachtung in Los Ángeles.

4. Tag: Los Ángeles – Valdivia – Puerto Varas

Auf der Ruta 5, wie die Panamericana in Chile heißt, geht die Fahrt weiter in Richtung Süden. Ein lohnenswerter Abstecher abseits der Panamericana verspricht die Stadt Valdivia, die Sie um die Mittagszeit erreichen werden. Sehenswert ist der Fisch- und Gemüsemarkt Mercado Fluvial direkt am Fluß, wo Sie die Seelöwen beobachten können, wie sie sich um die Fischabfälle der Händler mit den Pelikanen und Kormoranen streiten. Optional können Sie eine Bootstour auf dem Fluß Calle Calle unternehmen. Danach Weiterfahrt nach Puerto Varas das herrlich am Llanguihue-See liegt. Sie befinden sich hier bereits im chilenischen Seengebiet, das zu den schönsten Regionen Südamerikas zählt und deshalb auch als die „chilenische Schweiz“ bezeichnet wird. Abendessen und Übernachtung in Puerto Varas.

5. Tag: Puerto Varas und Umgebung

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Vicenté Rosales Nationalpark. Die Strecke führt entlang des Lago Llanquihue mit traumhaften Ausblicken auf die Vulkane Osorno, Calbuco, Puntiguado und Tronador. Am Fluss Petrohué und bereits zum Nationalpark gehörend, besuchen Sie die herrlichen Kaskaden von Petrohué. Anschließend Fahrt nach Frutillar, das herrlich am Lago Llanquihue liegt und einen schwarzwälderischen, alpenlandähnlichen Charme vermittelt. Sie besuchen das idyllische und informative Freilichtmuseum Colonial Aleman, wo Ihnen hautnah die deutsche Besiedlungsgeschichte begegnet. Anschließend haben Sie noch Zeit zur freien Verfügung um im Ort eigene Eindrücke zu sammeln oder sich einen Kaffee und hausgemachten Kuchen schmecken zu lassen. Danach Rückfahrt nach Puerto Varas und Zeit zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung in Puerto Varas.

6. Tag: Puerto Varas – Fährfahrt durch die patagonischen Fjorde – Chaitén

Zeitiger Aufbruch! Heute fahren Sie mit Fährschiffen durch die Traumwelt der patagonischen Fjorde. Nach Ankunft am Fähranleger in Caleta Gonzalo beginnt die Fahrt auf der abenteuerlichen Carretera Austral, einer teilweise noch nicht durchgehend asphaltierten Urwaldpiste. Sie gehört zu den legendären Straßen des Kontinents und ist ein Teil des Mythos Patagoniens. Der Streckenabschnitt bis Chaitén führt ein Stück weit durch den Pumalin Nationalpark und ist landschaftlich wunderschön. Sie werden begleitet von üppiger Vegetation, riesiger Nalcapflanzen und Farne wachsen wild am Wegesrand. Übernachtung im Raum Chaitén.

7. Tag: Carretera Austral – Puyuhuapi

Heute erleben Sie wieder großartige Naturlandschafen: Landschaften aus Gletschern, stillen Fjorden, undurchdringlichen Wäldern und unglaublich viel Einsamkeit. Gegen Mittag machen Sie einen Halt bei der Fjordsiedlung Puyuhuapi, die in den 30er Jahren von mehreren Familien aus dem Sudetenland gegründet wurde. Anschließend Weiterfahrt zum Nationalpark Queulat. Das Juwel des Parks ist der beeindruckende Hängegletscher „Ventisquero Colgante“. Diese Nacht logieren Sie im Hotel Termas de Puyuhuapí, einem Idyll an einem Fjord gelegen. Hier können Sie unter freien Himmel die heißen Quellen in Naturthermen genießen und darin wunderbar entspannen.

8. Tag: Carretera Austral – Coyhaique

Wieder zieht einen die Carretera Austral mit einer Fülle kontrastreicher Szenerien in den Bann: vergletscherte Berge, rauschende Wasserfälle, Südbuchenwälder und Fuchsiengewächse begeistern die Sinne. Im Einödweiler Villa Amengual folgt ein kurzer Fotostopp bei einer schönen Holzschindelkirche. Danach durchfährt man ein Gebiet, das durch Brandrodung der ersten Siedler in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das letzte Teilstück des heutigen Streckenabschnittes gehört zum Naturschutzgebiet Río Simpson. Ein kleiner Naturlehrpfad und ein Museum informieren über die hiesige Flora und Fauna. Nach einem kurzen Stopp beim Salto de Virgen Wasserfall erreichen Sie Coyhaique, die Provinzhauptstadt der Region Aysén. In Eigenregie können Sie das überschaubare Zentrum zwischen Plaza de Armas und Arturo-Prat-Straße erkunden. Übernachtung in Coyhaique.

9. Tag: Coyhaique – Perito Moreno (Argentinien)

Nach dem Frühstück verlassen Sie Coyhaique und fahren in Richtung Osten der argentinischen Pampa entgegen. Nach Erledigung der Grenzformalitäten begrüßt Sie ein Willkommensschild mit der Aufschrift „Bienvenidos en Argentina“. Willkommen in Argentinien! So sehr der Pflanzenwuchs auf der feuchten Westseite der Anden herrscht, so sehr hält er sich auf der trockenen Ostseite Patagoniens zurück. Urwälder weichen von nun an einer kargen Steppenlandschaft und der Wind fegt unaufhörlich über die weiten Ebenen der argentinischen Pampa. Gegen Abend erreichen Sie das heutiges Tagesziel Perito Moreno. Übernachtung in Perito Moreno.

10. Tag: Ruta 40 – El Calafate

Zeitiger Aufbruch, denn heute erwartet uns der längste Streckenabschnitt unserer Reise. Die 5000 km lange Ruta 40 gehört zu den legendärsten und abenteuerlichsten Fernstraßen des südamerikanischen Kontinents. Die Traumstraße folgt dem Verlauf der Anden und verbindet La Quiaca an der bolivianischen Grenze und Cabo Virgenes in Patagonien. Wir folgen einem Teilstück der Ruta 40 für 690 km in Richtung Süden durch die einsame patagonische Steppe. Am Wegesrand lassen sich zahlreiche Guanakos und mit etwas Glück auch Nandus beobachten. Auch den Andenkondor – mit einer Flügelspannweite bis zu drei Metern – kann man nicht selten elegant am Himmel kreisen sehen. Gegen Abend erreichen Sie El Calafate, die „Welthauptstadt“ der Gletscher am Lago Argentino. Übernachtung in El Calafate.

11. Tag: Nationalpark Los Glaciares – Perito Moreno Gletscher

Heute unternehmen Sie einen Tagesausflug mit einem örtlichen Bus und Guide zum berühmten Perito-Moreno-Gletscher, der sich im Nationalpark Los Glaciares befindet. Auf Laufstegen gelangen Sie zu den Aussichtsplattformen am Seeufer des Lago Argentino, die sich direkt gegenüber dem Perito Moreno-Gletscher befinden. Mit ein wenig Glück erlebt man, wie riesige Eisnadeln unter lautem Getöse in den smaragdgrünen See stürzen. Der Anblick eines kalbenden Gletschers gehört mit Sicherheit zu den ganz großen Erlebnissen Südpatagoniens. Eine Besonderheit des Perito Moreno ist außerdem, dass er einer der wenigen bekannten Gletscher außerhalb der Polargebiete ist, der noch kontinuierlich wächst. Übernachtung in El Calafate.

12. Tag: El Calafate – Torres del Paine Nationalpark, Chile

Sie folgen noch einen Abschnitt der Ruta 40 durch die Meseta Vizcachas und erreichen gegen Mittag die Grenze zu Chile. Je nach Jahreszeit sehen Sie zudem reitende Gauchos, die unterstützt von abgerichteten Hunden ihre Schafherden von der Estancia zu den Weiden treiben. Ein grandioser Anblick ist das nun schon sichtbare Paine Massiv das wie eine gigantische Festung in dieser urweltlichen Naturlandschaft auftaucht. Im Nationalpark Torres del Paine erwarten Sie großartige Szenerien mit azurblauen Lagunen vor gleißenden Gletschern, schäumende Flüsse in zimtfarbenen Pampasteppen, gischtende Wasserfälle und dazu eine faszinierende Andenflora und -fauna. Die Laguna Azul bietet bei guten Wetterbedingungen perfekte Motive mit den berühmten „Cuernos“, den Hörnern, „Torres“, den Türmen des Paine Massivs und grasenden Guanakos als Protagonisten. Übernachtung in exponierter Lage am Lago Grey innerhalb des Nationalparks.

13. Tag: Lago Gray – Puerto Natales – Punta Arenas

Auf der Weiterfahrt in Richtung Süden bekommen Sie noch einige märchenhafte Anblicke des Paine-Massivs zu Gesicht. Gegen Mittag erreichen Sie Puerto Natales und machen einen Fotostopp am Fjord Ultima Esperanza. Anschließend Weiterfahrt nach Punta Arenas, die am südlichsten gelegene Großstadt der Welt. Hier begegnet ihnen eine bunte Mischung von Immigranten aus vielen Ländern Europas, die die Stadt an der Magellanstraße geprägt haben. Besonders beeindruckend ist die Aussicht vom Hügel Cerro la Cruz, von wo aus der Blick über die bunten Dächer der Stadt bis hinüber über die Magellanstraße zur Silhouette Feuerlands schweift. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Plaza de Armas mit dem Magellan Denkmal, das die Beziehung zwischen Eroberer und Einheimischen Indios deutlich darstellt. Übernachtung in Punta Arenas.

14. Tag: Flug nach Santiago – Stadtrundfahrt

In Santiago Empfang am Flughafen und im Anschluss Stadtrundfahrt mit Rundgang. Die Sehenswürdigkeiten von Chiles Hauptstadt konzentrieren sich hauptsächlich auf das koloniale Zentrum. Dort befinden sich u.a. folgende Besichtigungspunkte: der geschichtsträchtige Cerro Santa Lucia, heute eine der schönsten Parkanlagen der Stadt mit herrlicher Aussicht auf das Zentrum von Santiago, die Plaza de Armas mit der Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert und die einstige Münzprägeanstalt La Moneda, der heutige Präsidentenplast. Die City-Tour endet an Ihrem exklusiven 4-Sterne-Hotel im modernen Stadtteil Providencia. In der attraktiven und belebten Umgebung des Hotels befinden sich Cafés, Restaurants, Südamerikas größte Shopping-Mall und der Gran Torre, Lateinamerikas höchster Wolkenkratzer. Übernachtung in Santiago, Providencia.

15. Tag: Rückflug nach Europa

Frühstück im Hotel und anschließend Transfer zum Flughafen von Santiago. Rückflug nach Europa.

16. Tag: Ankunft in Europa

* Änderungen des Programms sind aus organisatorischen Gründen möglich !

Leistungen im Preis enthalten:

  • Transfer Flughafen Hotel Flughafen mit örtlichem Bus und Guide
  • Stadtrundfahrt in Santiago mit örtlichem Bus und Guide
  • 13 Tage Busrundreise im modernen europäischen Luxusbus
  • Reiseleitung ab Santiago bis Punta Arenas
  • 12 x Übernachtung in Mittelklassehotels mit Dusche/WC
  • 1x Übernachtung in etwas einfacheren Cabañas mit Mehrfachbelegung (max. 4 Pers.) und Gemeinschaftsbad
  • 13 x Frühstück (landesüblich)
  • 13 x Abendessen im Rahmen der Halbpension
  • Halbtagesausflug nach Valparaiso
  • Ausflug in den Nationalpark Los Glaciares (Perito Moreno Gletscher) mit örtlichen Bus und Guide
  • Rundfahrt im Torres del Paine Nationalpark
  • Eintritt in die Nationalparks: Queulat, Los Glaciares, Torres del Paine
  • Besuch eines Weingutes mit Weinprobe
  • Eintritt zum Museum Colonial Aleman und Kaskaden Petrohué
  • Bootstransfer zur Puyuhuapi Lodge hin/zurück
  • Fährtickets pro Reiseteilnehmer
  • Transport/Fahrtkosten für den Bus
  • ausführliches Informationspaket mit Reiseführer inkl. Landkarte je Buchung

Nicht im Preis enthalten:

  • Linienflug Deutschland – Santiago de Chile – Deutschland
  • Innerchilenischer Flug von Punta Arenas nach Santiago de Chile
  • weitere Erhöhungen des Kerosinzuschlags/der Steuern (werden von der Airline erhoben)
  • empfohlene Trinkgelder für Reiseleiter, örtliche Stadtführer, Busfahrer und Servicekräfte
  • alle als “optional”, “Möglichkeit”, “fakultativ” oder „bieten wir Ihnen“ bezeichneten Programmpunkte